
Vom 16.01. bis 18.01.2025 haben wir ein Präsentationsseminar in Wieseneck besucht. Die Anreise erfolgte am Donnerstagmittag. Nach dem Beziehen der Zimmer und einem leckeren Mittagessen wurden wir von den Referent*innen, Frau Prof. Dr. Rosenzweig und Herrn Prof. Dr. Eith, begrüßt.
Wir wurden in zwei gleich große Gruppen aufgeteilt, um einen hohen Lerneffekt zu erzielen. Nach einigen organisatorischen Klärungen begannen wir mit einem Brainstorming über unsere Vorkenntnisse zum Thema Präsentationen. Dabei wurden auch unsere Ängste thematisiert, es wurde nach erfolgreichen Präsentationen in der Vergangenheit gefragt und wir diskutierten, wie intensiv wir uns bereits mit dem Thema beschäftigt hatten.
Das Hauptthema des Tages war es, sich der nonverbalen Kommunikation bewusst zu werden. Den Abschluss des Donnerstags bildete eine Kurzpräsentation. Diese wurde in Eigenarbeit erarbeitet, in den jeweiligen Gruppen präsentiert und auf Kamera aufgenommen. Dabei wurden uns von den Coaches unser unbewusstes Verhalten und auffällige Merkmale aufgezeigt, die wir für den nächsten Tag verbessern sollten. Natürlich wurde auch die Gruppe nach ihrer Meinung gefragt, und es wurden Verbesserungsvorschläge gemacht.
Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es mit der Abendgestaltung weiter. Diese war sehr gut und hat den Klassenzusammenhalt erheblich gestärkt.
Am nächsten Tag setzten wir mit Übungen fort. Die Übungen dienten der Bekämpfung von Nervosität sowie allgemeinen Lockerungsübungen vor der Präsentation. Danach beschäftigten wir uns intensiv mit Sprachtraining und erkannten, wie sehr die Aussprache bestimmter Schlagworte die Wahrnehmung einer Präsentation beeinflussen können.
Nach dem Mittagessen folgte eine Einzelarbeitsphase, in der wir eine Präsentation erarbeiteten. Ziel war es, die am Vortag besprochenen Kritiken umzusetzen.
Der letzte Tag wurde genutzt, um ein Feedback-Gespräch zu jeder einzelnen Präsentation zu führen. Wir schauten uns erneut alle aufgenommenen Präsentationen an und konnten deutliche Verbesserungen im Vergleich zum vorherigen Tag feststellen. Natürlich gab es Feedback vom Coach sowie einen Bewertungsbogen, auf dem sowohl positives als auch negatives Feedback vermerkt war, damit wir uns für kommende Präsentationen weiter verbessern können.
In dieser Zeit mussten wir oft über unseren Schatten springen und wurden stark gefordert. Alle haben die Arbeitsaufträge ernst genommen und sich erheblich verbessert.
Kurz gesagt: Es war eine gelungene und bereichernde Zeit in Wieseneck.
Tim Vogel für die FTMT1